Mittwochsgedanke

Der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen. Im Gegenteil: Er ist gekommen, um anderen zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele Menschen. - Matthäus 20,28

Wir befinden uns mitten in der Karwoche und gehen auf das Osterfest zu. In dieser Woche wird an das Leben, Leiden, Sterben und die Auferstehung Jesu Christi gedacht.

Gottes Sohn, der „Menschensohn“, wie Jesus Christus sich selbst bezeichnet, ist ganz Mensch geworden. Einer von uns und doch Gott gleich. Er ist die Brücke zwischen Mensch und Gott.

Als vollkommener Mensch hat er die Schuld der Menschheit stellvertretend am Kreuz getragen. Als Gott hat sein Opfer ewige Bedeutung, um die Menschen von der Macht des Todes zu erlösen. Wir dürfen diese Erlösung für uns in Anspruch nehmen und Jesus unser Leben anvertrauen.

Ich durfte genau das als Jugendlicher selber erfahren. Beladen mit all meinen Fragen nach dem Sinn des Lebens, meinen Selbstzweifeln, meinen Selbstanklagen habe ich Jesus mein Leben anvertraut und seinen Frieden erfahren.
Seitdem erlebe ich immer wieder Gottes wunderbare Führung in meinem Leben. Manchmal weniger, wenn ich nur auf mich schaue. Immer öfters, wenn ich mich ganz auf Jesus fokussiere und auf ihn verlasse.

So unwürdig, wie wir uns vielleicht auch manchmal selber sehen, lassen wir es doch zu, dass Jesus uns dienen möchte!
Eine Bibelstelle aus Römer 8,16 begleitet mich besonders bei diesen inneren Kämpfen: „Denn der Geist Gottes selbst bestätigt uns tief im Herzen, dass wir Gottes Kinder sind.“ - Halleluja!

Gott hat jeden Menschen wunderbar erschaffen und begabt. Wir sind geliebte Kinder Gottes, ja Königskinder! ER hat uns erlöst! Ihm gehört Ehre, Lobpreis und Anbetung!

Darum lasst uns am Ostersonntag hinausrufen:

Der Herr ist auferstanden - ER ist wahrhaftig auferstanden!

Detlef Eifler

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