Mittwochsgedanke

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich sehr intensiv mit dem Heiligen Geist und lasse ihm ganz bewusst Raum, um in mir und durch mich zu wirken. Das hat meine Beziehung zu Gott extrem verändert. Ich hatte lange Schwierigkeiten damit, wie ich beten soll. Als Jugendliche habe ich meine Gebetsanliegen aufgeschrieben und dafür jeden Tag gebetet. Das hat meine Zeit mit Gott eintönig gemacht. Es wurde ein "Abarbeiten" von Gebetsanliegen. Bibellesen fühlte sich auch eher wie eine Pflicht an, und nicht immer war für mich etwas dabei, das mich ansprach oder aufbaute.

Eine Veränderung passierte, als ich mein Leben mit allem neu Gott hingegeben habe. Ich gab es auf, gleichzeitig Christ zu sein und trotzdem mein eigener Herr sein zu wollen. "Gott will nicht nur das Sahnehäubchen auf deinem Leben sein, er will dein Leben sein" hat mal jemand gesagt. Ich fing an, mich ganz auf Gott einzulassen und meine Berührungsängste mit dem Heiligen Geist abzubauen. Und was soll ich sagen? Er ist ein Gentleman. Er nimmt sich nur den Raum, den ich ihm gebe. Je mehr ich aufhöre, meinen selbstsüchtigen Wünschen zu folgen, sondern mich stattdessen von ihm leiten lasse, desto mehr große und kleine Wunder erlebe ich mit ihm (Galater. 5, 13 ff). Meine Gebete werden jetzt von ihm bestimmt und fließen aus mir heraus. Und jeden Tag lasse ich mich von ihm leiten, welche Bibelstellen ich lesen soll. Er gibt mir Impulse und prophetische Eindrücke. Er schenkt mir geistliche Gaben.

Ich ermutige uns alle, bewusst zu beten: "Heiliger Geist, nimm Raum in meinem Leben ein. Räume aus, was dir im Weg steht". Dann passiert, es dass Gottes Kraft dein Leben durchströmt.

Gerne teile ich meine Erfahrungen mit euch und bete für euch. Sprecht mich einfach an!

Eure Cathrin Reich