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Seite 1 von 4 Unsere Geschichte Die Geschichte der EFG Gütersloh begann vor mehr als einem halben Jahrhundert: zwei Tage nach der Verkündung des Grundgesetzes, am 25. Mai 1949, gründeten 43 Männer und Frauen die "Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (ehemalige Baptisten) Gütersloh". - Zum Hintergrund: Seit Jahrzehnten bestand in Gütersloh bereits eine Brüdergemeinde. Sie gehörte seit 1937 zum "Bund freikirchlicher Christen" (BfC). 1942 gründete der BfC schließlich mit den deutschen Baptistengemeinden den "Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden" (BEFG), dem die Gütersloher Brüdergemeinde dementsprechend auch angehörte. Dieser Gemeinde schlossen sich nach dem Krieg einige durch Flucht aus den Ostgebieten nach Gütersloh verschlagene Baptisten an. Nach vier Jahren setzten allerdings aus den Brüderkreisen Bestrebungen ein, sich wieder aus dem Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden zu lösen. Daher kam es im Mai 1949 zur Trennung und zur Gründung einer eigenständigen Baptistengemeinde in Gütersloh.
Kurt Schulze wurde zum ersten ehrenamtlichen Gemeindeleiter gewählt.
Gemeinde auf Wanderschaft Zwar wurde bereits bei der Gründungsversammlung beschlossen, eine Baukasse einzurichten, um so bald wie möglich ein Gemeindehaus bauen zu können, doch in den folgenden 15 Jahren hatte die kleine Gemeinde zunächst kein eigenes "Zuhause". Die Gottesdienste sowie die Bibel- und Gebetsstunden fanden anfangs in einem Klassenraum der "Knabenmittelschule" in der Hohenzollernstraße 43 (heute Gebäude der Volkshochschule; vgl. Bild) statt. Später konnte für die Sonntagsgottesdienste ein Klassenraum im Evangelisch-Stiftischen Gymnasium in der Feldstraße genutzt werden. Ab Juli 1952 musste die Gemeinde wegen Überlastung auch die Wochenveranstaltungen verlegen, und zwar in einen Raum der Altstadtschule. In den ersten Jahren predigten v.a. begabte Männer aus den eigenen Reihen sowie einmal monatlich Gastprediger aus Nachbargemeinden.
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